Antwort auf "Warum noch eine Suchmaschine für Kinder?"
Außer Dipty gibt es selbstverständlich auch andere Suchmaschinen für Kinder, wobei aus unserer Sicht eigentlich nur zwei wirklich ernst zu nehmen und gut sind.
Dipty ist mehr als eine Suchmaschine
Das Konzept von Dipty geht aber viel weiter, als nur eine Suchmaschine für Kinder sein zu wollen. Für unser zweites Modul, den sicheren Dipty-Surf-Raum ist die Liste der Webseiten für die Suchmaschine (die sog. Whitelist) zwingend notwendig. Außerdem sind wir der Meinung, dass die übliche Einteilung von Webseiten in „Gut und Böse“ nicht immer greift, also eine abgestufte Behandlung notwendig ist.
Es fehlen abgestufte Freigaben
Einige an sich tolle Kinderseiten beinhalten z.B. Shops. Die haben aus unserer Sicht nichts in einem sicheren Surf-Raum zu suchen. Aber ehe wir nun die ganze Webseite sperren, erlauben wir in unserem Surf-Raum nur den kindertauglichen Teil der Webseite und sperren ganz gezielt nur den kommerziellen nicht kindgerechten Teil. Genauso verfahren wir mit Foren oder ähnlichen ungewollten Kommunikationslücken. So eine Funktion fehlte uns bisher bei allen anderen Suchmaschinen für Kinder.
Aber auch für unser drittes Modul „Virtual Dipty“ genauso wie für das vierte kostenpflichtige Modul den „Dipty-Club“ ist eine integrierte Suchmaschine für Kinder aus unserer Sicht integraler Bestandteil und nicht weg zu denken.
Die Oberfläche ist einfach aber nicht bunt
Ein für uns weiterer wichtiger Punkt ist das Aussehen der Suchmaschine und deren Benutzeroberfläche. Auch in diesem Punkt sind wir mit einigen Dingen bei anderen Suchmaschinen nicht einverstanden gewesen. Unser Ansatz ist eine starke Vereinfachung, aber keine völlig andere Welt für die Kinder zu schaffen. Sprich es sollen die elementaren Bedienelemente und -Konzepte aus der Computerwelt der Erwachsenen vorhanden sein, aber es soll nicht der ständig wachsenden Informationsflut nachgeeifert werden. Zum Teil über 100 anklickbare Elemente auf der Startseite von Kinder-Webseiten sind aus unserer Sicht unsinnig (auf Seiten für Erwachsene finden wir das übrigens auch). Auch eine inhaltliche oder optische Verniedlichung der Inhalte lehnen wir ab. Später müssen sich die Kinder auch mit Google und Wikipedia bewegen können, die auch nicht bunt und niedlich sind, ganz im Gegenteil.


